LANDTAGSWAHL SACHSEN-ANHALT 2026 | LANDESFRAUENRAT SORGT SICH UM GLEICHSTELLUNG : Für Frauen gehen im Magdeburger Landtag viele Lichter aus (UPGRADE)

Nur 18 Frauen, aber 65 Männer ziehen in den neuen Landtag von Sachsen-Anhalt ein

zwdigital Magdeburg. Mit seinem Landtagswahlergebnis fällt der Landtag in Magdeburg auf den letzten Platz im Ranking der Frauenanteile unter den Landesparlamenten aller Bundesländer zurück. Die Rote Laterne geht vom Bayerischen Landtag (Frauenanteil 24,6 %) nun an den Landtag von Sachsen-Anhalt mit einem Frauenanteil von 21,69 %. Insgesamt gibt es im am 6. September neu gewählten, 83-köpfigen Landesparlament nach einer zwd-Übersicht lediglich 18 Frauen. In einer ersten Reaktion sorgt sich der Landesfrauenrat von Sachsen-Anhalt um die Zukunft der Gleichstellung. mehr...

zwd Berlin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und diese an die aktuelle epidemiologische Situation und den Immunstatus in der Bevölkerung angepasst. Künftig wird dallen gesunden Menschen erst ab 75 Jahren eine jährliche Corona-Impfung empfohlen. Bislang galt die jährliche Impfempfehlung bereits ab 60 Jahren. Die Impfung sollte einmal pro Saison und möglichst im Frühherbst erfolgen. Bekannt gemacht hat die Empfehlung die Gesunmdheitsministerin von MecklenburgVorpommern Stefanie Drese (SPD). mehr...

Der Bundestag wird über die Anträge von Grünen und Linken beraten. - Bild: Wikiedia/ Steffen Prößdorf

Im Rahmen der Sparpläne stellt die Koalition Sozialleistungen auf den Prüfstand, die Frauen und Familien betreffen. U.a. diskutiert die Regierung, Unterhaltsvorschuss und Elterngeld einzuschränken sowie den Kinderzuschlag zu streichen. Die Grünen haben nun eine Reform des Elterngeldes beantragt, um Familien verlässlich abzusichern und partnerschaftliche Sorgearbeit zu fördern. Die Linken setzen sich für eine intersektionale Gesamtstrategie im Bereich Frauengesundheit ein. mehr...

Der GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz dürfe nicht zum "Versorgungs-Killer" werden, hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Vorfeld der 2. Und 3. Lesung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes im Bundestag gewarnt. Sie befürchtet weitreichende Folgen durch das Reformpaket für die über 9 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland. Ihre Versorgung dürfe nicht zum politischen Spielball werden – weder Praxen in ländlichen Regionen noch in Kliniken der Maximalversorgung. mehr...

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die eine umfassende Gesundheitsreform auf den Weg bringen soll, hat es dieser Tage nicht leicht. Ein Referentenentwurf aus ihrem Hause hat vielfältige Kritik ausgelöst. Ein Kommentar in der Samstag-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung bescheinigt der Ministerin nun, sie wolle offenbar die Pharmafirmen schonen und belaste dafür lieber Arbeitgeber anderer Branchen und die Arbeitnehmerschaft. Kritik bekommt die Ministerin sogar aus den Reihen der von ihr geführten Frauen Union und von der Schwesterpartei CSU, ganz zu schweigen von den zivilgesellschaftlichen Organisationen. mehr...

Ein Viertel der Schüler:innen ist psychisch belastet. - Bild: Pexels/ Max Fischer

Stress, Ängste, Unwohlsein - Erstmals seit der Corona-Krise ist der Anteil psychisch belasteter Schüler:innen wieder gestiegen. Ein Viertel ist psychisch auffällig, fast ein Drittel berichtet über regelmäßiges Mobbing. Besonders betroffen sind sozial benachteiligte Kinder. Die Grünen fordern eine Strategie mentaler Gesundheit, die Linken eine Lehrkräfteoffensive und Schulsozialarbeit. Die GEW setzt sich für genügend Personal ein, der Verband Bildung Erziehung (VBE) für Entlastung bedürftiger Familien. mehr...

/Bild: Innn.it/Joachim Volz

Mit der Forderung, die Bedingungen für fristgerechte Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafgesetzbuches zu regeln, hatte der 29. Deutschen Ärztetag den Bundestag und Bundesrat vor zwei Monaten in die Pflicht genommen. Das Urteil zulasten des Lippstädter Chefarztes Prof. Joachim Volz hat die vom Ärztetag für ihren Berufsstand angemahnte Dringlichkeit der Neuregelung sowohl des StGB-Paragrafen 218 als auch des kirchlichen Arbeitsrechts aufgezeigt. Ohnedies hat die schwarz-rote Koalition in ihrer Koalitionsvereinbarung 2025 festgelegt, die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung über die heutigen Regelungen zu erweitern. Die rasche Umsetzung ist angesagt.
mehr...

WAHLRECHTSREFORM: MEHR WAHLKREIS WAGEN | MEHR FRFAUEN IN DIE BUNDESTAG | WÄHLEN MIT 16 : Die aktuelle Ausgabe